Asterix ist der erfolgreichste europäische Comic mit über 390 Millionen verkauften Exemplaren, davon 130 Millionen allein in Deutschland. Klaus Jöken begann vor 20 Jahren als Asterix-Übersetzer zu arbeiten. Am Montag, den 24.03.2025 gab er am CERC bereitwillig Einblick in seine Arbeit und verriet (fast) alle Zutaten des Zaubertranks, mit dem es ihm gelingt, die deutschen Leser zum Lachen zu bringen. Die Diskussionsveranstaltung bot sprachwissenschaftlich interessante Einblicke in die Herausforderungen und den kreativen Prozess der Übersetzung, zum Beispiel im Hinblick auf Wortspiele, kulturelle Adaptionen und die Übertragung von Humor zwischen den Sprachen.
Klaus Jöken führte im vollen Veranstaltungsraum des CERC zunächst in die Geschichte der Asterix Übersetzung ein, bevor er seine Arbeit anhand anschaulicher Beispiele konkret vorstellte. Es war beeindruckend zu sehen, wie es ihm immer wieder gelingt den französischen Sprachwitz in entsprechende deutsche Übersetzungen zu übertragen. Dabei können aus Kimbern auch schonmal Markomannen werden damit der Wortwitz um die französischen "timbres" mit der deutschen "Briefmarke" aufrecht erhalten wird.
Anschließend stellte er sich den Fragen von Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Anke Grutschus (CERC-Sprecherin, Universität Bonn), Detlef Puhl (Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn Rhein-Sieg) und des begeisterten Publikums. Es war eine sehr angeregte Diskussion und es wurde viel gelacht.