Utopie Europa geht in die sechste Runde! Unter dem Thema „Teilhabe und Engagement: der Jugend in Europa eine Stimme geben“ werden kreative und zukunftsweisende Ideen gesucht, die junge Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse einbinden und demokratische Strukturen zugänglicher machen.
Obwohl viele junge Menschen aktiv sind – durch Demonstrationen, Petitionen oder Social Media –, fühlen sich weniger als die Hälfte der Jugend in der EU gehört. Um das zu ändern, braucht es neue Beteiligungsformate, die Selbstorganisation fördern und politische Prozesse transparenter gestalten. Der Utopie Europa Preis 2025 bietet Studierenden die Möglichkeit, konkrete Lösungen für diese Herausforderung zu entwickeln.
Ablauf des Wettbewerbs:
- Bewerbungsphase: Studierende entwickeln Konzepte und reichen ihre Vorschläge bis zum 30.April über eine verantwortliche Person in der Hochschule ein.
- Phase 1: Öffentliche Debatten und Workshops an ausgewählten Hochschulen, die von IFD und DFH unterstützt werden. Jede Gruppe entwickelt einen konkreten Vorschlag, der das „Utopie Europa“-Label erhält.
- Phase 2: Präsentation und Verteidigung der besten Vorschläge beim „Utopie Europa Preis 2025“ im Herbst 2025 in der französischen Botschaft in Berlin.
Das Gewinnerteam gewinnt eine Reise nach Straßburg, um dort mit europäischen Entscheidungsträger:innen zu diskutieren.
Rahmenbedingungen:
- Interdisziplinarität: Studierende aus Geistes-, Sozial-, Rechts-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften reflektieren und erarbeiten Themen interdisziplinär.
- Förderung: Finanzielle Unterstützung dient der Organisation der Veranstaltungen (Honorare für Dozenten werden nicht gefördert).
- Einreichung: Projektvorschläge müssen von einer verantwortlichen Person im deutschen Hochschulwesen eingereicht werden.
Auf Initiative des Büros für Hochschulkooperation des Institut français Deutschland (IFD) und mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), wurde „Utopie Europa“ bereits 2018 als Label und Veranstaltungsreihe konzipiert, die Studierenden an Hochschulen in ganz Deutschland die Möglichkeit gibt, ihre Ideen und Vorschläge für die Zukunft Europas zu debattieren. Das Projekt wird von der Vertretung der Europäischen Kommission sowie dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland unterstützt.
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